Wasserverband Rhein-Sieg-Kreis

Nachhaltige Gewässerentwicklung

Wasserwirtschaftliches Gesamtkonzept für Einzugsgebiete von Pleisbach und Lauterbach

 

Deiche, Flutpolder und Dammbalken – derlei Hochwasserschutzeinrichtungen vermitteln ein subjektives Sicherheitsgefühl. Aber Hochwasserschutz geht heute weit über den Betrieb technischer Anlagen hinaus und wie die Ereignisse der Vergangenheit zeigen, ist die Kraft des Wassers nach starken Niederschlägen damit allein kaum zu bändigen.

Der Umgang mit Hochwasserrisiken, mit kurzen extremen Ereignissen wie Starkniederschlägen und Sturzfluten hat sich daher in den vergangenen Jahren gründlich gewandelt. Flussgebiets- und Hochwasserrisikomanagement sind wichtige Handlungsfelder der Klimaanpassung geworden.

Über kommunale Grenzen hinaus vereinen nachhaltige und zeitgemäße Konzepte wasserwirtschaftliche Aspekte, den Flächenverbrauch sowie Landwirtschaft und Abwasserbeseitigung. Sie bündeln Rahmenbedingungen für den Natur- und Landschaftsschutz, habitat- und artenschutzrechtliche Bedingungen.

Diesen Aufgaben stellt sich der Wasserverband Rhein-Sieg-Kreis. Im Rahmen einer Wasserwirtschaftlichen Maßnahmenplanung wird das Einzugsgebiet von Pleisbach und Lauterbach nach Maßgabe der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie sowie der EU-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie entwickelt.

Ein Expertenteam wird dabei auch weitere Aspekte und Anforderungen berücksichtigen. Großes Augenmerk liegt auf dem Wissen der Anrainer und Gewässernutzer.

In den vergangenen Monaten erarbeiteten Biologen, Landschaftsplaner, Geographen sowie Wasserbauingenieure die ersten Bausteine und Bereiche in denen Maßnahmen sinnvoll sind. Das Paket soll im Rahmen von Infoveranstaltungen zum Hochwasserschutz der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Der Wasserverband Rhein-Sieg-Kreis lädt dazu am Montag, den 23. Mai, 18 Uhr in das Bürgerhaus Birlinghoven ein. Dabei geht es im Kern um Handlungs- und Aktionsräume für den Hochwasserschutz am Lauterbach. Diese Einladung richtet sich insbesondere an Anrainer der Orte Oelinghoven, Stieldorf, Rauschendorf und Birlinghoven, durch die der Lauterbach fließt.

Am 31. Mai um 17 Uhr lädt der Verband alle interessierten Bürger in das Rathaus Oberpleis ein, insbesondere die Anrainer der Orte Dambroich, Niederscheuren, Oberpleis und Gratzfeld, durch die der Pleisbach und Quirrenbach fließen. Hier werden die Handlungs- und Aktionsräume für den Hochwasserschutz an Pleisbach und Quirrenbach vorgestellt. Anschließend an beide Vorstellungen können offene Fragen mit den Experten diskutiert werden.

Informations- und Diskussionsabend zum Hochwasserschutz
Wie kann der Hochwasserschutz an Pleisbach, Lauterbach und Quirrenbach erhöht werden? Und welche Maßnahmen verbessern Wassergüte, Bachbett sowie Ufer und Auen? Renaturierung der Mittelgebirgsbäche mit ausreichenden Entwicklungsräumen sind Ziele der neuen wasserrechtlichen Regelungen, die der Wasserverband Rhein-Sieg-Kreis derzeit mit seinen Partnern erarbeitet.

Bei der ganzheitlichen Betrachtung sollen vor allem auch die Anliegen und Interessen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger im Einzugsgebiet in die Planungen einfließen. Am 23. Mai lädt der Wasserverband Rhein-Sieg-Kreis daher zu einer ersten Informationsveranstaltung im Haus Lauterbach in Sankt Augustin – Birlinghoven ein. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Schwerpunkträume am Lauterbach aufgezeigt, in denen Maßnahmen zur Verminderung der hydraulischen Belastung (Hochwasser) sowie Aspekte aus der Sicht des Naturschutzes umsetzbar sind.

Hochwasserschutz und Renaturierung des Möschbach in Bad Honnef

Wasserverband gestaltet den Möschbach naturnah

Bad Honnef. Der Wasserverband Rhein-Sieg-Kreis stellt hier verschiedene Varianten für die Neugestaltung des Möschbach in Rommersdorf vor. Unsere Vorschläge in den verschiedenen Planungsabschnitten wurden aus wasserwirtschaftlicher Sicht entwickelt und entsprechen den gesetzlichen Vorgaben, die sowohl die Renaturierung des Gewässers als auch den Hochwasserschutz gewährleisten.

Alle hier vorgestellten Varianten bilden eine Diskussions- und Entscheidungsgrundlage. Modifikationen sind im Rahmen der Angebotsplanung möglich und gewollt. Gemeinsames Ziel ist der Schutz vor einem hundertjährigen Hochwasser, der derzeitige Verlauf – vor allem in zu gering dimensionierten Rohren – stellt diesen Anspruch nicht sicher.

Alle Anregungen und Bedenken der breiten Öffentlichkeit flossen in die Vorplanung ein. Weitere Bürgerbeteiligungen sind geplant.

Zum Stand des Verfahrens informiert der Wasserverband Rhein-Sieg-Kreis regelmäßig auf diesen Internetseiten sowie in lokalen Medien.

Die einzelnen Detailkarten im PDF-Format können durch Klick auf den entsprechendem Plan eingesehen werden.

Bl.1 Übersichtskarte 1_25000
Bl.2 Übersichtsplan 1_2500
Bl.3 LP1 Variante 1
Bl.4 LP1 Variante 2
Bl.5 LP2
Bl.6 LP3
Bl.7 LP4
Bl.8 LP5
Bl.9 LP6
Bl.10 LP7 Variante 1
Bl.11 LP7 Variante 2
Bl.12 LP8 Variante 1
Bl.13 LP8 Variante 2
Bl.14 LP8 Variante 3
Bl.15 LP9
Bl.16 LP10 Variante 1
Bl.17 LP10 Variante 2
Bl.18 LP11 Variante 1
Bl.19 LP11 Variante 2

Gewässer-Renaturierung in Bad Honnef

Wasserverband gestaltet den Möschbach naturnah

Bad Honnef. Idyllisch plätschert der Möschbach vom Siebengebirge hinab durchs Annatal. Spaziergänger genießen die Strecke an seinem Ufer entlang durch den Laubwald. In Rommersdorf aber ist Schluss, das Gewässer fließt in einer engen Rinne und „verschwindet“ dann unter Asphalt.
Auf einer Strecke von rund 260 Meter fließt der Bach verrohrt und unterirdisch unter der Möschbachstraße, unterquert den Annaplatz und taucht an der Wilhelmstraße wieder auf. Das soll anders werden, doch der Abschnitt ist nicht unproblematisch.

Wie der Wasserverband Rhein-Sieg-Kreis mitteilt, sind die U-profile unter den Gehwegplatten beschädigt, denn der Untergrund gab über die Jahre nach. Die Absperrung schützt derzeit vor weiteren Schäden und Gefahren. Die Instandsetzung indes ist eingebettet in ein rund 1,2 Millionen schweres Großprojekt.

So soll der Möschbach auf seiner Gesamtlänge von rund 3,5 Kilometer naturnah gestaltet werden, auch oder gerade im malerischen Dorfkern könnte der Bach schon bald wieder das Licht der Welt erblicken.

Gleichzeitig sollen die Maßnahmen den Hochwasserschutz verbessern und Anlieger vor Schaden bewahren. Bereits vor drei Jahren hatte der Verband rund 200 Meter an der Wilhelmstraße offengelegt und damit einen Abschnitt mit Vorbildcharakter geschaffen.

Im historischen Ortskern von Rommersdorf stehen die Planer nun vor großen Aufgaben, denn die Bebauung ist eng, der liebevoll gepflegte Annaplatz, ein Anziehungspunkt für Besucher und beliebter Treffpunkt, gilt als besonders sensibler Bereich. „Wir wollen die Anwohner und Bürgerschaft frühzeitig einbeziehen“, so die Geschäftsführerin des Wasserverbandes Rhein-Sieg-Kreis, Martina Hirschberg. Die Planer wollen die Interessen der Anwohner, ihre Wünsche und Vorstellungen berücksichtigen. Auf diesem Weg könnten die Bewohner bereits jetzt die Möschbach-Renaturierung mitgestalten, so Hirschberg, „was machbar ist, werden wir umsetzen.“ Der Verband sei schon jetzt in Kontakt mit dem Bürgerverein, aber auch einzelne Interessenten und besorgte Anwohner meldeten sich angesichts der bestehenden Sperrung. Bis zum Frühjahr will der Wasserverband Rhein-Sieg-Kreis für die Möschbachstraße Lösungen erarbeiten, die von den Rommersdorfern getragen werden. Dann wird auch deutlich, wie es mit dem Unterlauf „Am Spitzenbach“ weitergeht.

 

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Brücke über den Möschbach

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Gehweg am Möschbach

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Möschbachstrasse

Renaturierung am Schleuterbach

Neues Bett für den Schleuterbach verändert auch die Umgebung im Naherholungsgebiet

Neuanpflanzungen standortgerechter Laubbäume werten das Areal ökologisch auf.

Sankt Augustin. Große Fortschritte macht der Umbau des Schleuterbaches in Niederpleis. Seit Beginn der Maßnahme vor wenigen Wochen legte der Wasserverband Rhein- Sieg- Kreis auf einer Länge von rund 600 Metern ein neues Bachbett Trasse für das Gewässer.  Der Anlass für das Großprojekt:  Der Schleuterbach soll künftig nicht mehr der Kanalisation,  sondern der Sieg zugeführt werden.

Der neue Bachlauf macht auch eine Umgestaltung der Umgebung notwendig, der  Baumbestand muss aus forstwirtschaftlichen-,  ökologischen-  und Sicherheitsgründen deutlich erhöht  werden.  Zu beiden Seiten des Spazierweges zwischen der Straße Am Kreuzeck und  der Grundschule am Pleiser Wald lichtete der Landesbetrieb Wald und Holz im Auftrag der Stadt Sankt Augustin das Areal.

So wurden Tannen- und Nadelgehölze gefällt, weil  aus Sicht der  Experten eine Aufforstung mit heimischen Baumarten sinnvoller ist.  Weitere  Gründe:   Tannennadeln  im Wasser beeinflussen die Qualität negativ, das Wasser versauert. Zudem sind ihre Wurzeln flach, in Ufernähe stehende Nadelgehölze stürzen  daher schneller um als tiefwurzelnde Laubbäume.  Aber auch einige bruchgefährdete Laubbäume wollen die Stadt Sankt Augustin, der Landbetrieb sowie  der Wasserverband – unter Berücksichtigung landschaftspflegerischer Aspekte –  in dem Gebiet fällen oder auf einer Höhe von vier bis sechs Metern kappen.

Hintergrund: Nach einem in den vergangenen Wochen erstellten Baumgutachten stellen die Bäume eine Gefahr für Spaziergänger dar, ¿wir sind froh, dass wir die meisten erhalten und nicht komplett Fällen müssen -, so Projektleiterin und Bauingenieurin  Sigrid Röhrich.   Zudem sollen Neuanpflanzungen standortgerechter, einheimischer Ufergehölze sowie gewässerbegleitende Baum- und Straucharten den  ökologischen Idealzustand sicherstellen.  Verbleibendes Totholz bietet den heimischen Tierarten wichtige Brut- und Nistplätze.

Neben der Verkehrssicherungspflicht beschäftigen  die Bauingenieurin und ihr Team auch zahlreiche wilde Kompostanalagen  direkt am nahe gelegenen Wohngebiet. Völlig offen ist noch, was mit einem imposanten, circa 30 Jahre alten südamerikanischen Mammutbaum geschehen soll.

Der Koloss steht direkt auf der Grenze zwischen dem Waldstück und einem Privatgarten  und stellt derzeit keine Gefahr dar. Die Fällung wäre mit besonderen Gefahren und großem Aufwand verbunden.  Im Sommer dieses Jahres wird mit dem Bau des Durchlasses  unter der Straße Am Kreuzeck begonnen. Das Ausschreibungsverfahren ist abgeschlossen und eine Fachfirma für Straßen- und Gewässerbau beauftragt.

Neues Bett für den Schleuterbach

Sankt Augustin. Der Wasserverband Rhein-Sieg-Kreis beginnt mit der Umlegung des Schleuterbaches sowie die Offenlegung des Siemensbaches. Hintergrund ist eine Sanierungsverfügung der Bezirksregierung, wonach das Gewässer vom Abwasserkanal abgekoppelt werden muss. So wird künftig kein Bachwasser mehr in die Mischwasserkanalisation eingeleitet und die Kläranlage in Menden entlastet.
Besonders interessant für die Anlieger: Durch die Offenlegung des Siemensbaches im unteren Gewässerabschnitt wird die Hochwassergefahr im Gewerbegebiet deutlich verringert. Auch Anlieger des Wohngebietes können künftig von einer weitaus geringeren Hochwassergefahr ausgehen.
Der Grund: Das neue, offene Gewässerprofil weist im Gegensatz zum alten eine weitaus größere Abflussleistung auf. Als Träger der Maßnahme realisiert der Wasserverband Rhein-Sieg-Kreis das seit 2007 geplante Projekt. ‚Wir freuen uns, dass unsere eigenen Fachkräfte vor Ort tätig sind‘, sagt Geschäftsführerin Martina Hirschberg. Der Wasserverband handele hier in einem besonders sensiblen Bereich, hier ist viel Expertenwissen gefragt.

Der Schleuterbach

entspringt südlich des Ortsteils Niederberg in einem Waldgebiet in etwa auf der Höhe von Schloss Birlinghoven. Nach etwa 1,3 Kilometer in Wald- und Wiesengelände durchfließt er eine Teichanlage, dahinter folgen noch ca. 200 Meter freie Lauffläche am Rand des Waldgebietes. Hier mündet der Schleuterbach in eine Verrohrung ein, die bis zur Kläranlage in Menden führt.

Der Teich

Über das Jahr staut sich das Wasser im Teich stets bis zur Uferoberkante auf. Andererseits trocknet der Teich in den Sommermonaten stark aus und verlandet zunehmend. Eine Überlaufrinne sichert den kontinuierlichen Abfluss in das neue Bachbett. Das alte, vorhandene Ablauflaufbauwerk (Beton) wird zurück gebaut. An seiner Stelle entsteht ein mit Erde aufgeschütteter, naturnah gestalteter Damm.

Der Siemensbach

Circa 400 Meter östlich des Schleuterbach befindet sich der Siemensbach. Auch dieses Gewässer wurde im Zuge der Bebauung im Bereich der Straße ‚Am Siemensbach‘ teilweise in Rohre gefasst, und unter dem Gewerbegebiet hindurch dem Pleisbach zugeführt wird.

Neue Bachtrasse

Beide Gewässer werden über eine lange Strecke offen und naturnah geführt. Die neue Bachtrasse beginnt am Ablauf des Teiches Richtung Osten und führt hin zum Siemensbach. In dem Bereich, in dem der Schleuterbach in den Siemensbach münden wird, soll auch der Siemensbach bis zur Alten Heerstraße offengelegt werden. Die geplante Offenlegung erfolgt entlang des Spazierweges Richtung Osten bis zum Waldweg. Von dort aus verläuft das neue Gewässerprofil innerhalb des mit Büschen und Bäumen bewachsenen Grünstreifens zwischen dem Gewerbegebiet und Waldweg. Am Spazierweg wird das vorhandene Bachprofil genutzt. Kurz vor der Einmündung zum Siemensbach kreuzt der Schleuterbach künftig den Spazierweg. Hier wird eine Holzbrücke gebaut, ebenso im unteren Bereich.

Archäologische Baubegleitung

Nach Erkenntnissen des LVR, Amt für Bodendenkmalpflege, befinden sich auf dem Areal Hügelgräberfelder aus der Bronzezeit. Die eigentlichen Hügel wurden im Laufe der Zeit bei der landwirtschaftlichen Bearbeitung von Flächen eingeebnet. Erhalten sind regelmäßig nur noch die im Boden eingetiefte Urnen- oder Skelettbestattungen. Daher könnten bronzezeitliche Gräber (Bodendenkmäler) bei den Arbeiten gefunden werden. Ein Archäologe begleitet deshalb die Erdarbeiten.

Handlungsrahmen

Die Wasserrahmenrichtlinie gibt unter anderem den ökologischen Ausbau von Fließgewässern vor. Demnach ist die Durchgängigkeit und die Orientierung am Leitbild für Tieflandbäche in Deutschland vorgegeben. Besonderheit: Der Schleuterbach gehört zu den in der Region seltenen Gewässertypen. Nur acht Prozent der Fließgewässer in NRW entsprechen dem so genannten sandgeprägten Tieflandbach. Hinzu kommt: Im Sommer trocknet der Schleuterbach regelmäßig aus, er führt dann kein oder sehr wenig Wasser.

Ökologische Besonderheiten

In dem so ausgeprägten spezifischen Lebensraum leben besondere, sehr seltene und gefährdete Tierarten: Eintags- und Köcherfliegen (Metreletus balcanicus, Siphlonurus armatus, Eronoquia dubia) sowie Ringelwürmer (Lumbriculus variegatus).

Ausbau-, Renaturierungs- und Hochwasserschutz am Wolfsbach

Natur statt Beton für den Wolfsbach

Hennef. Immer schnurgeradeaus, das ist ordentlich. So lautete noch in den 70ern die Devise für die Gestaltung kleinerer Bachläufe. Betonschalen ersetzten das natürliche Bett des Wolfsbaches von der Straße am Kuckuck bis zum Pumpwerk der Stadt Hennef bei Sankt Augustin-Buisdorf. Auch in Hennef bekam der Wolfsbach ein enges Korsett, die wichtige Uferbepflanzung wurde beseitigt.

Was damals im Zuge so genannter Flurbereinigungsmaßnahmen auch in Geistingen geschah, wird jetzt rückgängig gemacht: Auf einer Strecke von rund 950 Metern zwischen der Gemeinschaftshauptschule Wehrstraße und der Frankfurter Straße soll der kleine Bach in seinem Unterlauf wieder freier fließen dürfen, ganz so wie in seinem Oberlauf.

Der Abschnitt entlang der Dürresbachstraße zwischen Söven und Geistingen gilt unter Biologen als vorbildlich. Doch in den Rohren unterhalb der Straßen und Plätze in Geistingen ist damit Schluss, wichtige Mikroorganismen sterben ab.

Nach den Sommerferien sollen die Arbeiten beginnen, so Martina Hirschberg, Geschäftsführerin des Wasserverbandes Rhein-Sieg-Kreis. Insgesamt 850.000 Euro kostet die Maßnahme am Wolfsbach. Bereits im vergangenen Jahr liefen die Planungen, jetzt liegt auch der Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung vor.

Umsetzungsfahrplan Rhein-Sieg-Kreis:

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